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Choreographer and dancer, artistic director of Cie. Carambolage, founder of community art project "Werkschau", different activities in cooperation with national and international artists, festivals and theaters. Astrid Bayer left her home city Vienna, now working mostly in fine art, poetry and as energetics healer for animals at her own area in the mountains. You are welcome to have a look for further details.

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ASTRID BAYER: "die Musik J.S.Bachs, Bildenden Künste, experimentelle Klangräume, sowie Forschung und theoretische Fragestellungen zu den Körperkünsten sind von Anbeginn ständige Begleiter bis heute für tänzerische Gestaltung für mich gewesen. Was mich im Leben bewegt, bewegt mich zu Tanz und für den Tanz. Von klein auf naturverbunden, führte mich im Laufe des regulären Produktionsbetriebs meine Liebe zum Reisen wieder zurück zur Naturbezogenheit und letztendlich auch zu meinem ganzheitlichen Lebensmodell art.life. Auf einem Wald-und Wiesen-Areal in den Bergen gestaltete ich 2007 einen Lebens-und Arbeitsraum, über das Interesse des Tanzes hinaus, für Malerei und Schriftstellerei und für der seit vielen Jahren angewandte Praxis der Heil-Arbeit. Kunst und Kunst-Handwerk haben auf diesem Raum ebenso Platz wie die Hundefamilie und Shetties, mit denen ich, neben den zahlreichen Wildtieren in der Umgebung, hier in den Bergen lebe."

ALS TANZSCHAFFENDE der ersten Stunde "der damals in Wien noch kaum bestehenden Tanzszene", schrieb Renee Jenkner 1985 über Astrid Bayer, daß sie eine der ersten war, die international Anschluß fand (Imotion Dance Company, Nürnberg). Und das zeichnete auch ihren weiteren Weg aus. Sie gehörte künstlerisch dem Gründungsteam der Internationalen Tanzwochen Wien Ismael Ivo - Karl Regensburger an. Weitere Erfolgsschritte führten sie zu der renommierten Choreographin Frankreichs, zu Karine Saporta als Tänzerin. Mary Overlie, USA; Sonia Mota, BR und Nigel Charnock, GB sind u.a. weitere KünstlerInnen, mit denen Astrid Bayer zusammenarbeitete.

ALS CHOREOGRAPHIN MACHTE ASTRID BAYER vor allem mit ihren Solo-Produktionen auch über die Grenzen Österreichs hinaus auf sich aufmerksam. Seit 1990 wurden ihre Tanzwerke in Österreich und auf einigen internationalen Gastspielen gezeigt. 1992 betrat sie als erste zeitgenössische Tanzschaffende aus dem Westen das Stadttheater Charkov, Ukraine mit dem Stück "trans danubia 1". Claus Lynge - Dans Scenen, Kopenhagen, erteilte ihr ein solistisches Auftragswerk "persephones rückkehr", mit dem sie sich 1996 mit Virpi Pakkinen und Meg Stuart den Abend teilte. Mit Auszeichnungen des Bundes für die Werke "do kaime pe, tata !" und "trans danubia 2" wurde ihre künstlerische Arbeit gewürdigt.

DURCH IHRE TANZWERKE immer wieder als "eigenwillig, originell" (standard) und kontroversiell bezeichnet, "zählt sie zu den herausragenden und beständigsten Erscheinungen des Österreichischen Tanzzirkels" (city) , mit einer sehr impulsiven, dynamischen und sensiblen Tanzsprache. Sie demontiert und verquickt spielerisch Gestus und Alltagsbewegungen, "verquickt interessante Einfälle mit solidem tänzerischen Können" (standard) mit den für sie charakteristischen Bewegungselementen. Christian Pronay (dietheater): "Astrid Bayer war immer eine kontroverse Künstlerin. Die Thesen, die sie aufgestellt hat, waren nie leicht zugänglich, nie sofort zugänglich, haben aber dann umso länger gewirkt."

ALS ORGANSISATORIN UND MODERATORIN rief sie die Veranstaltungsreihe Werkschau TANZ-KUNST im Dialog 1997 ins Leben. Dieses einzigartige Format zwischen Diskurs von und mit Tanzschaffenden der heimischen Szene und anschaulichen lectures vor Publikum wurde 1997 - 2002 an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentiert und in den "Niederschriften" dokumentiert.

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