Still
still im Stillen
Bewegung im Stillen
Ruhe in Bewegung
in Ruhe Stille
einfach
lang der Weg.
Blatt
Blatt
und Blätter
nass
die Steine
kleine
Schritt um Schritt
der Blick
im grün und braun
der Jahreszeit
kumm
Gerechtigkeit
kriecht
kracht
das Recht missacht
habt acht
fällt um!
so drum
lass bleiben
sich treiben
nicht reiben
und
kumm!
Pfoten
Pfoten
treten sanft
auf Stein
rutscht ins Nichts.
Vorboten
Sonnenwende
Nebel fällt
blau der Himmel
Licht durchflutet Äste
schwarz geflochten
Vorboten des Winters
gleissend hell
der Tag rutscht
kaum erwacht
ins Dunkel.
Wo
nüchtern
nagen Seelenfragen
Seelenhunger unerfüllt
Götter sich zurückgezogen
wo seit ihr?
Habt ihr Weite Wälder Berge
uns Menschen vorgezogen?
Nebelgrau
Krallenäste
blattlos schwarz
ragen himmelwärts
sonnenlos im Nebelgrau
Wandel
Wandel und Wechsel
zu Winterwonnen in weiss
wie wohlig und warm
kann's sein
wenn kein Winter im Herzen.
Aus dem Nichts
Aus dem Nichts
In Alles
In allem das Sein
Blatt treibt im Wind
Schaukelt sich hoch
In die Unendlichkeit.
In Einsicht
In Einsicht mit Vorsicht
Übe ich Umsicht ohne Rücksicht
Auf die Nachsicht.
Der Liebe Hiebe
Der Liebe Hiebe
Trägt die Seele
In den Abgrund
Dort sitzt der Vogel der Erkenntnis
Mit lahmen Flügel
Und putzt sich die Federn
Lichterloh brennend
Lichterloh brennend
Die Fackel der Zerstörung
Glut in der Gosse
Der schwarze Kahn treibt im Wasser Leblos
Schein
Nichts.
Nichts ist.
Alles wird.
Und letztendlich Schein.
Nichts.
Nichts ist
wie es scheint.
Scheint so zu sein,
dass alles wird und nicht ist.